Carlo L. Weichert erzählt die Geschichte von Simone und Manuel, deren Beziehung durch den Alkoholismus der Partnerin zunehmend belastet und zerstört wird. Grundlage sind seine langjährigen Erfahrungen als Gesprächs- und Familientherapeut mit Alkoholkranken und ihren co-abhängigen Partnerinnen und Partnern.
In die Beziehungsgeschichte fließen medizinische und psychologische Erklärungen ein. Dadurch werden nicht nur die Auswirkungen der Alkoholabhängigkeit sichtbar, sondern auch die schwierige Rolle des co-abhängigen Partners und die Grenzen dessen, was dieser durch Reden, Helfen und Auseinandersetzungen erreichen kann.
Im Mittelpunkt steht schließlich die Frage, was geschieht, wenn Liebe allein nicht genügt, um einen Menschen aus seiner Sucht herauszuführen.

